Die verantwortlichen Faktoren, die zu einem Krebsgeschehen beitragen, sind äußerst vielfältig und in der Medizin heftig umstritten. Die Meinungen gehen hier sehr stark auseinander.
Fragt man nach den Ursachen für eine Krebserkrankung, so stößt man in den meisten Fällen auf die Erklärung, dass Gene den größten Anteil daran haben. Diese Theorie kreist seit einigen Jahren durch die Medien und die gesamte Ärzteschaft scheint sich dieser Idee in Sachen Forschung verschrieben zu haben.
Es gibt aber auch andere Stimmen – sie klingen nicht so komplex und auf den ersten Blick erscheinen sie viel zu simpel, als dass sie eine kompetente Antwort liefern könnten. Sieht man allerdings etwas näher hin und versucht, die Zusammenhänge im menschlichen Körper zu verstehen, dann setzen sie sich zu einem plausiblen und durchaus logischen Bild zusammen.
Krebs entsteht oftmals dort, wo der Körper ihm Schwachstellen zum Einnisten bietet. Ist ein Organ unterversorgt oder toxisch belastet, kann es aus seinem gesunden Gleichgewicht geraten. Jede Zelle erneuert sich Tag für Tag, dafür benötigt sie allerdings jede Menge Sauerstoff. Erleidet sie einen Sauerstoffmangel, dann droht sie zu kippen, denn sie möchte sich in gewisser Hinsicht einfach nur retten. Es ist vergleichbar mit einem Aquarium, in dem das Wasser lange Zeit nicht gewechselt wurde. Das Milieu der Zelle befindet sich nicht mehr in gesundem Terrain und beginnt mit einem selbstzerstörenden Gärungsprozess. Befürworter dieser Theorie sind sich sicher, dass dies durchaus vermeidbar ist. Fast alle Menschen sind übersäuert und befinden sich nicht annähernd in einem gesunden basischen Bereich. Falsche Essgewohnheiten, mangelnde Bewegung an frischer Luft und starker psychischer Druck führen zu dem Ungleichgewicht des Säure-Basen-Haushalts. Es gibt unzählige Möglichkeiten, den Körper zu unterstützen und somit eine gute Versorgung der Zellen zu gewährleisten. Die Sauerstoffversorgung ist hierbei sehr wichtig. Man sollte den Körper so gut wie möglich stärken, damit das Immunsystem sich schon bei möglichen Krebvorstufen zur Wehr setzen kann. Nikotin, übermäßiger Alkoholkonsum und zu viel tierisches Eiweiß können das Risiko einer Erkrankung erhöhen und sollten deshalb minimiert werden. Nicht zu vergessen, bieten die alljährlichen Vorsorgeuntersuchungen einen hohen Schutz im Zuge der Früherkennung.