Welche Anti-Schnarchmittel helfen bei Bedarf wirklich?

Schnarchen ist eine unangenehme Begleiterscheinung des Schlafens, die mit zunehmendem Alter verstärkt auftritt. Man sollte die gängigen Methoden kennen, wie sich das Schnarchen einschränken lässt.

Das Schnarchen kann nicht nur zu einer großen Belastung werden für den Partner, mit dem man sein Bett teilt, sondern auch zu einer ernsten gesundheitlichen Einschränkung. Wer diesen Zustand auf Dauer nicht tragen möchte, sollte sich vielleicht einen Überblick verschaffen über die möglichen Behandlungen in Form von Anti-Schnarchmitteln. Viele dieser Mittel können tatsächlich eine Besserung des Zustands herbeiführen.

Gesundheitlich relevant ist das sogenannte obstruktive Schnarchen, bei dem zu einer verminderten Sauerstoffversorgung kommt. Es handelt sich hierbei um eine echte, medizinisch anerkannte Atmungsstörung, die behandelt werden sollte. Das Schnarchen kann auch zu plötzlichen Aufweckreaktionen führen und der fehlende Schlaf führt dann zu einer gewissen Alltagsmüdigkeit. Schließlich kann es in schweren Fällen sogar zum Schlafapnoe-Syndrom kommen, bei dem es zu einem kurzzeitigen Atemstillstand kommt. Welche Erkrankung genau vorliegt, sollte im Idealfall in einem Schlaflabor unter ärztlicher Aufsicht festgestellt werden.

Die Ursachen für das Schnarchen sind vielfältig. Übergewicht und Alkoholkonsum können es fördern, eine genetische Vorbelastung ist meistens gegeben. Im Entspannungszustand des Körpers während des Schlafens erschlafft das Gaumensegel und befindet sich dann im Sog der Atemluft, wodurch die Schnarchgeräusche erzeugt werden. Auch eine Nasenatmungsbehinderung kann ein Grund für das Schnarchen sein.

Aus den obigen Betrachtungen ist ersichtlich, dass eine Reduzierung des Körpergewichts, der Verzicht auf Alkohol und womöglich die Korrektur z. B. einer verkrümmten Nasenscheidewand hilfreich sein können. Darüber hinaus können Schnarch-Clips eingesetzt werden, die während des Schlafens getragen werden müssen. Sie verfügen über Magneten, die das Nasenscheidewandgewebe stimulieren und eine Verbesserung der Atmung herbeiführen. Sinnvoll erscheinen auch Schnarch-Öle. Sie werden mit Wasser vermischt und dann der Gaumen damit gespült. Die ätherischen Öle sollen sich beruhigend auf das Gaumensegel auswirken und so der Erzeugung der Schnarchgeräusche vorbeugen. Spezielle Masken schließlich können auch schwere Atmungsstörungen behandeln.