Ein Sport für jedermann - Golf lernen leicht gemacht

Golf ist seit Langem kein Sport mehr, der nur der Elite vorbehalten ist. Der "vornehme" Sport zieht immer mehr Menschen aus allen Gesellschaftsschichten an - und ist dabei auch noch erschwinglich.

Wer sportbegeistert ist, sollte einen Blick auf den Golfsport werfen. Die Zeiten, in denen Vereinsbeitritte mehrere Tausend Euro kosteten, sind lange vorbei. Hierzulande erfreut sich der schottische Sport immer größerer Beliebtheit. Etwa 700 Golfplätze gibt es derzeit in Deutschland. Einige Kurzplätze sind ohne die sogenannte Platzreife bespielbar. Das heißt, hier muss keine Prüfung abgelegt werden. Durch die Zahlung eines Green Fees lassen sich hier auch als Anfänger ein paar Stunden lang die Schläger schwingen.

Vor dem ersten Abschlag empfiehlt es sich allerdings, an einem der zahlreich angebotenen Schnupperkurse teilzunehmen. Hier werden, für etwa 20 Euro, die Grundregeln des Golfsports in Sachen Schlagtechnik und Regelkunde vermittelt. Auch auf die, äußerst wichtige, Etikette des Sportes wird hier eingegangen. Mit dem nötigen Grundwissen ausgestattet, lässt sich dann direkt loslegen. Viele Golfplätze verfügen über einen 9-Loch-Übungsplatz, der von Anfängern bespielt werden darf. Aber Achtung: Die Übungsbälle der Driving-Range, wo Abschläge trainiert werden können, dürfen hier nicht verwendet werden. In den Golfshops vor Ort lassen sich aber leicht ein paar eigene Bälle für wenige Euros erwerben.

Einmal auf dem Fairway angekommen, stellt die Schlägerwahl für Anfänger zunächst ein größeres Probleme dar. Recht günstig lässt sich aber ein Anfänger-Bag ausleihen, was die Anzahl der Schläger, von standardmäßig neun, auf vier reduziert. Darunter ein Driver für die Abschläge, zwei Eisen sowie ein Putter zum Einlochen. Oft ist dem Set ein Wedge für Schläge aus dem Bunker beigelegt. Damit lässt sich bereits hervorragend spielen. Ein wichtiger Tipp für Anfänger: Je niedriger die Zahl auf dem Eisen, desto höher, aber auch kürzer, ist die Flugbahn des Balles. Ein Neuner Eisen eignet sich also bestens zum Umspielen von Hindernissen.

Sind erst einmal ein paar Löcher gespielt, sollte sich bald das erste "Par" erzielen lassen. Ein Par bedeutet, dass die vorgegebene Schlaganzahl des Lochs nicht überschritten wurde. Wer einen Schwung weniger benötigt, der erzielt einen Birdie. Die Anzahl der Schläge ist auch Grundlage für die Berechnung des sogenannten Handicaps.